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WYHL. Der 6. Juni 2010
wird sicherlich in die Annalen des SC Wyhl eingehen. Mit dem 3:1-Sieg gegen
den Nachbarn TuS Königschaffhausen gelang den Wyhlern der bisher größte
Erfolg in der Vereinsgeschichte: der Aufstieg in die Landesliga. Mehr als
600 Zuschauer hatten den Weg ins Fehrenwertstadion gefunden, um mit beiden
Teams mit zu fiebern.
Während es für Wyhl um den Aufstieg ging, kämpfte der TuS Königschaffhausen
gegen den Abstieg. Gleichzeitig war dies auch das große Lokalderby.
Entscheidend war an diesem Tag auch ein anderes Spiel. Wie würde
Spitzenreiter Untermünstertal gegen Abstiegskandidat Au-Wittnau spielen? Der
zweite Platz war Wyhl schon sicher, aber man wollte den Meistertitel und den
direkten Aufstieg schaffen.
Die Wyhler konzentrierten sich auf ihr eigenes Spiel. Zur Halbzeit stand es
immer noch 0:0, kein Teams wollte in Rückstand geraten. Doch dann gelang in
der 61.Minute dem TuS Königschaffhausen das viel umjubelte 0:1. Damit wäre
der TuS gerettet gewesen. Wyhl erhöhte danach den Druck und kam durch Simon
Seiler, den Torschützenkönig der Bezirksliga, nach einem Eckball per
Kopfball zum Ausgleich. Damit war der Knoten geplatzt. Der eingewechselte
Christian Schmidt sorgte mit seinem Schuss ins lange Eck für die erlösende
Wyhler Führung. Die Fans waren außer Rand und Band. Doch es sollte noch
besser kommen. Benjamin Rohrer verwandelte in der 85. Minute einen
Foulelfmeter zum 3:1-Endstand. Nach dem Schlusspfiff gab es für die Wyhler
Fans kein Halten mehr, denn Au-Wittnau hatte Untermünstertal überraschend
mit 2:1 bezwungen, was für die punktgleichen Königschaffhausenern den
Abstieg aufgrund der schlechteren Torbilanz bedeutete. |
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